Strukturumbruch in der Finanzdienstleistungsindustrie : by Christoph Burger, Jan U. (Eds.) Hagen, Jan U. Hagen

By Christoph Burger, Jan U. (Eds.) Hagen, Jan U. Hagen

Bisherige Bücher über die Themen administration von Wertschöpfungsketten und O- sourcing stellen gewöhnlich die Prozessoptimierung einzelner Wertschöpfungsstufen in den Vordergrund. Dagegen befasst sich kaum ein Autor mit der Gesamtverla- rung von Wertschöpfungsstufen und demzufolge auch nicht mit ihrer Auswirkung auf die Wettbewerbs- und Marktstruktur. Diese Lücke beabsichtigen wir mithilfe des vorliegenden Buches zu schließen. Die Fragen, denen wir uns in diesem Zusamm- cling widmen, lauten daher: 1. Welche Wertschöpfungsstufen soll eine financial institution abdecken? 2. Welche Kernkompetenzen sichern die Wettbewerbsfähigkeit in einem sich stark wandelnden Wettbewerbsumfeld? three. Soll sich die financial institution eher als Nischenanbieter oder Generalist positionieren und wie nachhaltig kann diese Positionierung sein? Das Buch stellt vor dem Hintergrund der Herausforderungen deutscher Banken m- liche Strategien und Geschäftsmodelle zur Verlagerung von Wertschöpfungsstufen vor. Darüber hinaus skizzieren wir mögliche Szenarien für die daraus entstehende Wettbewerbslandschaft deutscher Banken. Die Thesen, die wir aus den nachfolgenden Kapiteln ableiten, lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1. Die Internationalisierung des Wettbewerbs und der Eintritt neuer Wettbewerber werden den Margen- und Effizienzdruck weiterhin erhöhen. 2. Ein erster Ansatzpunkt zu einer Effizienzsteigerung der Banken liegt in der Op- mierung der bestehenden Wertschöpfungsstufen. three. Im Sinn dieser Optimierung versuchen Banken, Effizienzpotenziale durch Skal- rung der einzelnen Wertschöpfungsstufen zu realisieren, ebenso wie es bei der - dustrialisierung anderer Branchen geschehen ist. four. Im nationalen Kontext erweist sich diese Strategie mittelfristig als valide; langfr- tig wird sie bei konvergierenden Märkten (vergleiche Europa) nicht ausreichend sein. five.

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Ermöglicht es, spezialisierten Anbietern, sich erfolgreich zu etablieren, indem sie einzelne Wertschöpfungsstufen besetzen oder sich auf integrierte Lösungen für einzelne Prozessschritte der Unternehmensleistung konzentrieren. 9 Das Modell der Deconstruction beinhaltet, traditionelle Unternehmensstrukturen (siehe Abb. 1) mit ihren vollständig integrierten Wertschöpfungsketten aufzugeben und stattdessen Unternehmen auf eine Weise zu segmentieren und in einzelne Wertschöpfungsstufen zu zerlegen, dass die einzelnen Teile in einem zweiten Schritt unter Profitabilitätsgesichtspunkten neu zusammengestellt werden können.

Abbildung 12: Emotions@Work – Neue Wege im Kundenservice Wir haben den Versuch unternommen, Kundenservice vom Kunden ausgehend neu zu betrachten. Folgt man diesem Pfad, wird man auf den menschlichen Entscheidungsprozess stoßen. Dabei geht es um die Entscheidung, eine bestimmte Bank auszuwählen, bestimmte Bankprodukte in Anspruch zu nehmen, einer Bank treu zu bleiben oder nicht. All diese Prozesse – bewusste und unbewusste – finden im Gehirn statt, dessen Funktionen mittlerweile recht gut erfasst werden.

1997), S.

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