Nachhaltiges Lernen in der politischen Bildung: Lernen für by Klaus Moegling, Horst Peter

By Klaus Moegling, Horst Peter

Nachhaltigkeit ist mehr als ein modisches Schlagwort. Nachhaltigkeit in der Bildung bedeutet ein tiefergehendes Lernen, das die Lernvoraussetzungen der Schüler und Schülerinnen nicht zerstört, sondern fördert. Eine gesellschaftswissenschaftliche examine des Verhältnisses von Mensch und Natur unter dem Kriterium der Nachhaltigkeit, erziehungswissenschaftliche Überlegungen und konkrete Unterrichtsbeispiele dokumentieren das Verständnis und die Methodik nachhaltigen Lernens in schulischen Bildungsprozessen und insbesondere den Fächern der politischen Bildung.

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Nimmt der Reichtum der Natur durch den Raubbau ab, dann wächst der Wert der Natur, weil jetzt die Aneignungsarbeit ansteigt. Die Ökonomie unterscheidet zunächst nicht zwischen Naturprodukten, die nicht oder kaum wieder hergestellt werden können, wie beispielsweise fossile Brennstoffe und solchen, die in überschau baren Perioden wieder entstehen wie erneuerbare Energieträger, zum Beispiel Holz. Sie geht zunächst davon aus, dass aller Reichtum der Natur unendlich groß ist. Dadurch verhält sich die Ökonomie zur Natur prinzipiell räuberisch, ausschlachtend und vernichtend.

1997 für eine solche Theorie. Zur Begründung führt er an, dass die Probleme mit der Natur, in die das Projekt der Moderne geführt habe, zu den zentralen wirtschaftlichen, politischen und humanen Problemen werden, wenn das 21. Jahrhundert das Jahrhundert der Umwelt werden solle (Ernst-Ulrich von Weizsäcker). Gerade die Tatsache, dass das, was uns als Natur umgibt, menschengemachte Natur ist, und dass das, was die Menschen selbst als Natur sind, in den Einzugsbereich unserer Selbstbestimmung gelangt, fordert zu einer kritischen Theorie der Natur heraus.

Die Brücke zum Prinzip der nachhaltigen Entwicklung schlägt Immler mit dem bekannten Marx-Zitat aus dem 3. Band des Kapitals "Selbst eine ganze Gesellschaft, eine Nation, ja alle gleichzeitigen Gesellschaften zusammengenommen, sind nicht Eigentümer der Erde. 23 Das setzt voraus, dass die Natur in ihrer umfassenden Produktivität, die auch die Produktivität des Menschen einschließt, in die Ökonomie zurückgeführt werden muss. Ihre Produktivität muss gefördert, ihre Ressourcen müssen effizient eingesetzt, das Naturvermögen muss erhalten und human gestaltet werden.

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