Krise der Leistungsgesellschaft?: Empirische Analysen zum by Karl Otto Hondrich

By Karl Otto Hondrich

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Trotzdem kam es, schon durch die vielfaltigen Beruhrungspunkte der wirtschaftlichen Aktivitaten mit den anderen Teilsystemen der Gesellschaft, zu immer wiederkehrenden Spannungen (vgl. ). Auch die in dieser Epoche einsetzende Verlagerung der wirtschaftlichen Fuhrungsrolle yom Suden in den Norden Europas muS man im Zusammenhang mit diesen Emigrantenwellen sehen, die - zieht man aus den verschiedenen Stromen und Bewegungen einen Saldo - vorrangig in diese Richtung liefen. So wenig wie fur den Protestantismus schlechthin war auch fur die Fluchtlingsschube das fruhe Burgertum die ausschlieBliche gesellschaftliche Tragergruppe.

44). Auch im politischen Bereich ging die Idee einer universalen weltlichen Gesamtordnung seit der Mitte des 15. Jahrhunderts verlo- 32 ren, das neuzeitliche Europa der ebenburtigen, miteinander kon- kurrierenden Machte begann. der Einheit zur Vielheit, Die gleiche allgemeine Tendenz von vom Universalen zum Partikularen ist fur die Entwicklung des Rechts (vgl. ) und der Wissenschaft (vgl. ) festgestellt worden, und hier wie im Bereich der Religion brachte sie einen Wandel der Orientierungen mit sich, an des sen Ende auch die offizielle Moral starker rationalistisch und immanent, individualistisch und utilitaristisch war.

433). In den meisten europaischen Landern wuchsen die koniglichen Steuern schneller als die Wirtschaft (vgl. 155), und so mussen die fruhen Staaten auch zu den wichtigsten Zentren der Kapitalakkumulation gezahlt werden. Ohne die mit der Navigationsakte von 1651 und deren Erganzungen erfolgten Schrittmacherdienste des Staates, ohne die massive Protektions- und Subventionspolitik hatte es zum Beispiel den unvergleichlichen Auf- 41 schwung des Kapitalismus in England nicht gegeben (vgl. 187). Bezeichnend ist auch, daB die vertikale gesellschaftliche Mobilitat seit dem Ende des 16.

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