Gender Revisited by Katharina Baisch, Ines Kappert, Marianne Schuller, Elisabeth

By Katharina Baisch, Ines Kappert, Marianne Schuller, Elisabeth Strowick, Ortrud Gutjahr (eds.)

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Der 'falschen' Namengebung korrespondiert, worauf vor allem Roland Reuß hingewiesen hat lt9l, eine Verfälschung des grammatischen Geschlechts: Während die alte Babekan grammatisch korrekt als Mulattin bezeichnet wird, ist ihre Tochter mit einer grammatisch männlichen Endung als eine Mestize geführt. Was spielt sich ab, wenn die Namen, die grammatische Regelhaftigkeit und die klassifikatorische Zuordnung unter den Begriff Gattung/Geschlecht 'falsch' gesetzt sind? Im Verfehlen der Sprachregelungen artikuliert sich, daß die sprachliche Erfassung des Geschlechts verpaßt ist: hergestellt und verfehlt in einem .

Es geht nicht um das Projekt einer zu erfindenden Utopie- die Einheit vom Geschlecht der SUSANNEN -, die erneut zum Terror des Guten tendiert. Als ein sprach-, diskurs- und wissenskritisches Verfahren richtet sich feministische Literaturwissenschaft, schematisch gesagt, zum einen darauf, den Referenten 'Frau' im Hinblick darauf zu beschreiben, wie er sich auf der Bühne der Kultur dargestellt hat und wie mit ihm umgegangen worden ist. Und umgegangen wird. Andrerseits aber geht es darum, den Referenten Frau umzuschreiben: Herauszuschreiben aus der supplementären und substitutiven Position, die er in der Oppositionären Geschlechtsbeziehung einnimmt.

Etwa Horn 1975, "Rassenvorurteile", 117-128. Vgl. in diesem Zusammenhang auch Struck 2000, "Schwarz- Weiß- Rot", 203-214, der einen aufschlußreichen Vergleich zwischen Kleists Text und seiner 'Bearbeitung' durch Körner enthält. lo61 Haverkamp 1995, "Schwarz/Weiß", 406. lo71 Es handelt sich um das 20. Jahrhundert. lo81 Haverkamp 1995, "Schwarz/Weiß", 397/398. 34 IGENDER REVISITEDI Im folgenden möchte ich eine Lektüre unternehmen, welche die (peinlichen) Abwehrgesten zu überwinden sucht, indem sie den Bewegungen des befremdlichen Textes in seinen Verfehlungen nachgeht.

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