Die Kastratin (Roman) by Iny Lorentz

By Iny Lorentz

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Du wirst dich jetzt ausruhen. Den Rest des Stalls miste ich aus. « Giulia lächelte dankbar. »Ich glaube, sie hat sich wieder hingelegt. « Der alte Knecht lächelte Giulia zu und stupste sie an die Nase. »Geh zum Bach und wasch dir dein Gesicht. « Während er sich aufmachte, um den Rest von Giulias Arbeit zu übernehmen, befolgte sie seinen Rat und lief zum Bach hinunter. Als sie Gesicht, Hände und Füße gesäubert hatte, blickte sie unwillkürlich zum Kloster hoch. Es war jetzt die Stunde, in der die Chorknaben probten.

IV. V. VI. VII. VIII. IX. X. XI. Sechster Teil I. II. III. IV. V. VI. VII. VIII. IX. X. XI. [home] Erster Teil Die Verwandlung I. Ihre Wangen brannten von den Ohrfeigen ihrer Mutter, und in ihren Augen standen Tränen. Dennoch warf Giulia den Kopf in den Nacken und schob trotzig ihr Kinn vor. Nie, niemals würde sie verstehen, warum es Sünde sein sollte, die Lieder zu singen, die der Knabenchor oben in der Abtei fleißig einübte. Meist war sie vorsichtig und sang nur, wenn sie sich allein wähnte oder ihr Vater es ausdrücklich erlaubte.

Sie konnte nur hoffen, dass die Mutter es nicht sofort bemerkte. Während sie mit dem leeren Korb in die Stadt zurückkehrte, vergaß sie die Wäsche und dachte an die Messe, die die Chorknaben im Kloster probten. Giovanni da Palestrina, der Komponist und Chorleiter des Papstes, hatte sie extra für das Fest des heiligen Ippolito komponiert. Wie es hieß, hatte ihm Abt Francesco etliche hundert Dukaten dafür zahlen müssen. Giu-lias Vater hatte es ihr erzählt und gesagt, sie sei jeden Denaro davon wert.

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