Das ‘Webersche Moment’: Zur Kontingenz des Politischen by Kari Palonen

By Kari Palonen

Dr. Kari Palonen ist Professor am division of Political technology der Universität Jyväskylä, Finnland.

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Das ‘Webersche Moment’: Zur Kontingenz des Politischen

Dr. Kari Palonen ist Professor am division of Political technology der Universität Jyväskylä, Finnland.

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1m Bereich des Offentlichen kann die Unvorhersehbarkeit der Aktionen vieler Menschen die Republik bedrohen. Wenn es nicht gelingt, den Vorrang des Offentliehen tiber das Private zu behaupten, ist die Republik der 'Korruption' ausgesetzt. So deutet Pocock die Position Giovanni Cavalcantis, der nach der Machtiibemahme von Cosimo di Medici 1434 schreibt: Rule by the citizens themselves on a footing of absolute or proportional equality, was being rcplaccd by the government of a courthoue gang .... To the phenomcna he described, later analysts were to give the name of corruption ...

Die Bedrohung der Stabilitat wird relativiert, es wird jedoch zur Diskussion der Altemativen oder zum Treffen der Entscheidungen kein eigenes Vokabular entworfen, die Situation wird eher von einer starkerer Toleranz gegeniiber der fortuna gepragt. Diese Kontingenz wird durch die Einsicht in die neue Gefahrdung der Stabilitat durch die unkontrollierbare Beteiligung der Vielen kontrolliert. Aus den Aktivitaten der Vielen wird eine sakularisierte Analogie zur fortuna, fUr die die Florentiner Republikaner nur die antike respektive die christliche Version des fortuna- Vokabulars zur VerfUgung hatten.

In einigen Fallen wird auch explizit auf das Verhaltnis Nietzsches zu Machiavelli eingegangen (s . neben Ottmann und Lee, bes. Stell 1987). Die Anmerkungen Nietzsches zu Machiavelli, vor allem in ienseits von Gut und Bose sowie in den NachlaBfragmenten, sind kryptisch und so mit den unterschiedlichsten Interpretationen ausgesetzt. Eine Parallele zu Machiavelli liegt vielleicht am eindeutigsten darin, daB Machiavellis 'auBermoralischer' Begriff der viml auch Nietzsches Streben nach Vomehmheit, nach dem Obermenschen etc.

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